Was ist Cremehonig?

By admin
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Viele Imker bieten ihren Honig auch als Cremehonig an, warum ist das so?

Ganz einfach, viele Honigfans haben es einfach lieber, wenn der Honig nicht sofort vom Semmerl oder vom Brot rinnt und der Frühstückstisch zur Klebefalle wird.

Andere wiederum mögen auch einfach die Konsistenz der fein cremigen Honigmasse am Gaumen.

So weit so gut.

Der zweite Grund ist schon etwas komplexer.

Vor allem Blütenhonige kristallisieren recht schnell und auch recht grobkörnig aus, hier ist das Genussvergnügen einfach nicht so cremig, sondern eher hart und kratzig am Gaumen.

Der Imker macht sich aber genau diesen Kristallisierungseffekt zu Nutze.

Durch mehrmaliges Rühren pro Tag, dies über mehrere Tage hinweg, werden die Kristallstrukturen zerkleinert und somit auch verfeinert. Die cremhonigtypische Struktur entsteht.

Da die Kristallketten (Zuckerketten) nun zerkleinert sind, können sie sich auch nicht mehr so starr verbinden, somit behält der Cremhonig seine charakteristisch feine Konsistenz über eine lange Zeit.

Es kann passieren, dass es zu einer Phasentrennung kommt, die Kristalle setzen sich am Boden ab und oben ist die gesamte Flüssigkeit im Glas. Dies passiert meist durch zu warme Lagerung. Der Honig ist dadurch aber nicht schlecht. Einfach wieder aufrühren oder erwärmen.

Wird Cremehonig wieder erwärmt (max. 40°C), wird wieder ganz normal klarer Honig daraus.

Honige, die sehr schnell aushärten, wie zB. Raps- oder Sonnenblumenhonig erhält, man fast ausschließlich als Cremehonige.

Honeystly - Creme cuvee wird aus Frühlingshonig gerührt, dabei wird Honig von allen Standorten vermischt um das ganze Frühlingsblütenangebot der Region zu vereinen.

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